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Menschmaschine

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Ich find gerade den Gedanken faszinierend wie gnadenlos wir mit Menschen umgehen aber andererseits eine Engelsgeduld mit Technologien an den Tag legen, die potentiell das Ende der Menschheit bewirken können.

Wir fragen uns ernsthaft ob wir Michael Jackson oder Kevin Spacey noch hören/sehen können weil sie (vermutlich/wahrscheinlich) etwas Schlimmes getan haben.

Aber bei Atomkraft (Atombombe, Tschernovyl, Fukushima, tbc.), Gentechnik (Monsanto, Artensterben, Pestizidschwemme, Selbstmorde von verzweifelten Kleinbauern, tbc.), Social-Media (Fake-News, Trump, Brexit, Bolsonaro, tbc.) und als nächstes dann Künstliche Intelligenz (Millionen bis Milliarden von vernichteten Jobs, Vernichtung künstlerischer Identitäten, tbc.) ist der Standardreflex: Ach das ist doch nur ein Werkzeug. Wie ein Hammer. Den kann man zum Guten und zum Schlechten verwenden. Wir brauchen halt den besseren Menschen, der es nicht zum Schlechten verwendet. Als würden wir vor Darth Vader stehen und sagen: Ja aber er kann seine Macht ja auch zum Guten verwenden!

So haben wir am Ende mehr Mitgefühl mit Technologien als mit Menschen.

Und übrigens: Der bessere Mensch wird nicht kommen. Was helfen könnte wäre endlich und rechtzeitig klare Grenzen für gefährliche Technologien zu definieren und konsequent auf Technologien zu setzen, die geringere Risiken aufweisen. Z.B. Photovoltaik, Windkraft, ÖPNV, Ökologische Landwirtschaft, Software und KI die lokal und für die Menschen arbeitet,…

Aber darauf zu hoffen ist wahrscheinlich wirklich naiv.